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Seiffener Kunsthandwerkermarkt

Seiffen - das Dorf aus dem Erzgebirge präsentierte sich jedes Jahr mit einer vorweihnachtlichen Spielzeug-Ausstellung in Herford.

Die Geschichte des  „Spielzeugwinkels“ Seiffen begann um 1750 als der Zinnbergbau nicht mehr alle Seiffener ernähren konnte. Schon zehn Jahre später wurden Seiffener Holzspielzeuge europaweit gehandelt, ab 1784 auch in Übersee. Bis zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das Holzwarengewerbe zum bestimmenden Wirtschaftsfaktor Seiffens. 1853 wurde dort die Staatliche Spielwarenfachschule gegründet.

Als Anfang des 20. Jahrhunderts die Holzpreise stiegen, sich die Zollbestimmungen wichtiger Importländer änderten und Zölle nun nach Gewicht statt nach dem Warenwert berechnet wurden, begannen die Seiffener die Spielzeuge in Miniaturform herzustellen.

Heute ist Seiffen noch immer ein kleines Dorf mit gut 2.500 Einwohnern – und mit über 100 Schauwerkstätten und privaten Handwerksbetrieben. Innerhalb des Erzgebirges gilt es als zentrale Produktions- und Verkaufsstätte von Holzspielwaren. Über 140 Handwerksbetriebe und Volkskunst-Werkstätten haben sich zur „Dregeno“, der Genossenschaft der Drechsler, Bildhauer, Holz- und Spielwarenhersteller zusammengeschlossen.

In diesem Jahr findet der Seiffener Kunsthandwerkermarkt vom 1. bis 5. Dezember im Veranstaltungsraum der Markthalle Herford statt. Es gilt die 2G-Regel, Zutritt nur für Geimpfte und Genesene. In der gesamten Markthalle gilt eine Maskenpflicht.

Öffnungszeiten:
Mittwoch, 1. Dezember, bis Samstag, 4. Dezember, von 10 bis 18 Uhr
Sonntag, 5. Dezember, von 11 bis 18 Uhr

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